Sternsingen 2021

Einblicke in eine herausfordernde Aktion


Der Sternsingersegen wurde 2021 mit unglaublich viel Kreativität und Einsatz auf vielfältigen Wegen in die Tiroler Haushalte gebracht. Und das möchten wir mit ein paar Schlaglichtern auf das pfarrliche Engagement würdigen.

"Sternsingen - aber sicher!"

Das Motto der Sternsingeraktion 2021 war einprägsamer denn je. Aber so sicher war es bis kurz vor Weihnachten 2020 eigentlich auch wieder nicht, ob Sternsingen aufgrund der Corona-Pandemie überhaupt möglich ist, und wenn ja, was dann alles beachtet werden muss, um die Aktion für alle Beteiligten sicher zu machen.

Der Dreikönigstag liegt nun hinter uns, und wir sind begeistert über all die Berichte, die uns aus der Diözese erreichen! Der Sternsingersegen wurde mit unglaublich viel Kreativität und Einsatz auf vielfältigen Wegen in die Tiroler Haushalte gebracht. Und das möchten wir mit ein paar Schlaglichtern auf das pfarrliche Engagement würdigen.

Ein königliches Dankeschön für die Unterstützung der Sternsingeraktion in der gesamten Diözese und viel Freude beim Stöbern

wünscht das DKA-Team Innsbruck

"Die größte Herausforderung waren die vielen Umplanungen. Aber wir haben es trotz allen widrigen Umständen geschafft, der Bevölkerung die Sternsinger-Botschaft zu bringen!"

Heidi Falkner, Pfarrsekretärin Kaplanei Niederthai und SR Längenfeld-Huben-Gries

Pfarre Imst

Sternsingerpfarrverantwortliche/r:  Diakon Ing. Andreas Sturm (ganz Imst) & Oberstadt: Margit Schatz, Cilli Schöpf, Daniela Perktold

So lief Sternsingen heuer bei uns:  

Wir haben wie jedes Jahr über die Schulen die Sternsingeranmeldungen austeilen lassen. Zudem wurden knapp vor Anmeldeschluss noch alle Sternsinger des Vorjahres angerufen und eingeladen mitzumachen. So haben wir 28 Sternsingergruppen zusammen gehabt (im Vorjahr waren es 47). Leider haben sich nach Verlängerung des Lockdowns nochmals 5 Gruppen abgemeldet. Trotzdem waren 23 Gruppen an den Tagen Sa 2. + Mo 4. + Di 5.1. unterwegs.
Für die Vorbereitung hatten wir nur eine Probenzusammenkunft, der Rest wurde virtuell gemacht. Während der Aktion haben wir dann beim Pizzaservice bestellt, und gegessen wurde im Stadt- oder Pfarrsaal. Hier kam auch eine Einbahnregelung zur Anwendung. Sternsingermasken wurden von Flüchtlingen gesondert angefertigt (weiß mit 2 gelben Sternen). Sonst ist es allerdings wie gewohnt abgelaufen. Da das Wetter kalt und trocken war und wir aufgrund der Masken ohne Schminke unterwegs waren, mussten kaum Reinigungen vorgenommen werden.

Zusätzlich lief eine Woche lang ein Sternsingervideo von uns im OberlandTV mit Einblendung des IBAN für Sternsingerspenden.

Nach der Aktion haben wir noch weitere 350 Wohnungen und Häuser zusätzlich besucht, wo keine Sternsingergruppen hin kamen. Diesen Haushalten haben wir die Türanhänger mit mit Infoblatt, Zahlschein und geweihtem Salz sowie Weihwasser in Fotohülsen gebracht. Geplant ist, dass ich (Andreas Sturm) noch bis Ende Jänner weitere 400 Häuser und Wohnungen besuche.

Das war die größte Herausforderung:  Kinder zu gewinnen und Eltern zu überzeugen. Kleine Säckchen zu bekommen für das Salz (viele haben wir selber mit Papier gemacht). Und im Anschluss an die Aktion noch Erwachsene zu finden, die die Türanhänger in der Stadt verteilen.

Darauf sind wir stolz: Trotz Corona konnten wir so viele Kinder für die Aktion gewinnen! Und trotz weniger Gruppen als in den Vorjahren haben wir ein sehr gutes Sammelergebnis erzielt. Außerdem wurden die Sternsinger/innen von den Imster und Imsterinnen sehr gut aufgenommen, da viele nicht mit dem Sternsinger/innenbesuch gerechnet hatten. Es gab eine große Hilfsbereitschaft und die Teamarbeit war ebenfalls sehr gut!

Selbst angefertigte Masken Foto: Andreas Sturm

Einbahnstraßensystem Foto: Andreas Sturm

Pfarrsaal Imst Foto: Andreas Sturm