FAQ Ministrieren trotz COVID 19

Ministrieren ist wieder möglich

Ministrantinnen und Ministranten können seit 7. Februar wieder ihren Dienst aufnehmen. Dennoch ist es gar nicht so einfach bei all den Bestimmungen den Überblick zu bewahren. Deshalb haben wir hier ein paar Fragen für euch zusammengestellt. Weiterführende Infos enthält die aktuell gültige Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz, sowie die allgemeinen FAQ der Diözese Innsbruck.

 

Wie viele Ministrant/innen dürfen gleichzeitig im Altarraum anwesend sein?

Das variiert je nach Kirchengröße. Wichtig ist, dass der Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden kann. Es ist wichtig, im Vorfeld festzustellen, wie viele Ministrant/innen gleichzeitig im Altarraum sein können. Gegebenenfalls könnt ihr mit Klebeband Markierungen am Boden machen. Auch bei Ein- und Auszug ist auf die Abstandsregel zu achten.

 

Müssen alle eine FFP2-Maske tragen?

Die FFP2-Maske schützt wesentlich besser als der einfache Mund-Nasen-Schutz. Darum ist es sinnvoll, eine solche Maske zu tragen. Dennoch ist sie nicht für alle verpflichtend. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren. Kinder zwischen 7 und 14 Jahren dürfen auch einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

 

Wie laufen die Vorbereitungen auf einen Gottesdienst (Umziehen etc.) ab?

Beim Anziehen des Minigewandes und bei den letzten Absprachen vor dem Gottesdienst ist auf die Abstandsregeln und Hygieneempfehlungen zu achten. Wenn möglich, könnt ihr euch in getrennten Räumen oder in der Kirche umziehen, wenn die Sakristei zu klein ist.

 

Wie kann die Kollekte stattfinden?

Ein Sammeln mit dem Klingelbeutel im gewohnten Sinne ist leider derzeit nicht möglich. Am einfachsten ist es, ein Körbchen oder einen Opferstock am Ausgang zu platzieren.

 

Bei einigen Vorgängen ist es schwer die Abstände einzuhalten. Was ist zu beachten?

Unmittelbar vor Beginn der Feier werden die Hände gründlich gewaschen (mit Warmwasser und Seife) oder desinfiziert. Der vorgesehene Mindestabstand darf für den Zeitraum einzelner, kurz andauernder liturgischer Handlungen mit FFP2-Maske unterschritten werden. Wenn es dabei zu einem unbeabsichtigten Kontakt kommt, ist die liturgische Handlung zu unterbrechen. Die Betroffenen waschen bzw. desinfizieren ihre Hände. 

 

Können derzeit Ministrant/innenproben stattfinden?

Mit der 4. Novelle zur 4. Schutzmaßnahmenverordnung ist die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit nun wieder in Präsenz mit Beschränkungen möglich.

Die wichtigsten Regelungen:

  • Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit bis 18 Jahre darf in geschlossenen Räumen und im Freien stattfinden
  • Testverpflichtung besteht nur in geschlossenen Räumen
  • Gruppengröße: maximal 10 Menschen plus bis zu 2 Betreuungspersonen
  • Präventionskonzept und Registrierung sind verpflichtend
  • Alle Infos des Gesundheitsministeriums

 

Gibt es besondere Regelungen für die Karwoche?

Ja. 

Ministrant/innenproben für die Karwoche unterliegen den Regeln von Gottesdiensten und nicht jenen der Gruppenstunden, während Ministrant/innenproben außerhalb der Karwoche die Regeln der obengenannten außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit einhalten müssen. 

 

Worauf ist im Umgang mit älteren Menschen zu achten?

Ältere Menschen gehören zu den sogenannten vulnerablen Personen. Das bedeutet, dass das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus höher ist. Gleichzeitig wollen wir ältere Menschen nicht alleine lassen. Wir müssen also besonders vorsichtig sein.

 

Was sollst du tun, wenn du für den Ministrant/innendienst eingeteilt bist, dich aber nicht ganz fit fühlst?

Wenn du krank bist oder dich krank fühlst, bleib zuhause!

 

Passt auf euch auf, wascht euch regelmäßig die Hände und bleibt gesund!

Ansprechperson

Mathias Steixner

Referent für Ministrant/innenpastoral und Jungscharseelsorge

T: +43 676 8730-4670
E: jungschar.seelsorge@dibk.at