Infos zum Thema Sommerlager

Alles auf einem Blick

In der Diözese Innsbruck sind zwar Veranstaltungen mit Übernachtung(en) (z. B. Jungschar- oder Sommerlager, Jugendfahrten, Hüttenwochenenden etc.) untersagt.
Hier findest du trotzdem alle Informationen bezüglich des Umgangs mit Gruppen im öffentlichen Raum sowie sowie zum Thema Lager (Stornobedingungen etc.).

 

Sobald wir neue Informationen haben werden wir sie hier bekannt geben.

Was muss ich beachten?

Öffentlicher Raum

  • Der Mindestabstand von einem Meter zu Personen aus einem anderen Haushalt muss jederzeit eingehalten werden.
  • Die mittlerweile gewohnten Hygieneregelungen (Hände waschen, Niesen in die Armbeuge, kein Händeschütteln, nicht ins Gesicht greifen, …) gelten nach wie vor.
  • Mund-Nasen-Schutz muss in allen Geschäftsräumen und in Öffis getragen werden.

Gastronomie

Zu den wichtigsten Neuerungen wurden in der Pressekonferenz der Bundesregierung vom 28.04.2020 bereits die folgenden Eckpunkte genannt:

  • Gastronomiebetriebe dürfen vorerst nur von Kleingruppen (max. 4 Erwachsene und deren Kinder) betreten werden.
  • Zwischen Menschengruppen muss laufend ein Mindestabstand von 1 Meter eingehalten werden.
  • Gäste werden gemäß dem „Wait to be seated“ Prinzip an den Tisch geleitet.
  • Tische sind grundsätzlich vorzureservieren.
  • Das Tragen von MNS ist abseits der Tische z.B am Weg zu den Sanitärräumen verpflichtend.
  • In Bereichen ohne Kundenkontakt herrscht keine Maskenpflicht.

Hotellerie / Beherbergungsbetriebe

  • Beherbergungsbetriebe dürfen ab 29. Mai für private Nächtigungen geöffnet werden. (Es ist noch nicht klar, was das für Gruppen heißt)
  • Für Indoorbereiche gilt zusätzlich die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die Beschränkung auf mindestens 10 m² Besucherraum pro Besucher/in.

Versammlungen / Veranstaltungen

  • Ab 1. Mai sind Versammlungen von max. 10 Personen wieder zulässig. Größere Veranstaltungen (mehr als 10 Personen) bleiben vorerst bis Ende Juni 2020 untersagt.
  • Groß-Events (Festivals, Zeltfeste, …) sind bereits bis Ende August untersagt.

Storno von Lagerquartieren

Hinsichtlich der Stornobedingungen von Lagerquartieren sind Gruppen von offiziellen Entscheidungen abhängig. Unterkünfte müssen die Stornogebühren erlassen, wenn es ihren Gästen gesetzlich nicht möglich ist anzureisen. In diesem Fall müsste auch die Anzahlung zurückgezahlt werden. (So gilt es zum Beispiel derzeit für den Zeitraum bis Ende Mai, weil ein Betretungsverbot von Unterkünften besteht.)

Im Moment, ohne gesetzliche Grundlage für den Sommer, gelten die normalen vereinbarten Stornobedingungen. Eine Abänderung dieser Stornobedingungen, zugunsten der Gruppe, ist derzeit abhängig von der persönlichen Kulanz der Vermieter/innen.

Wenn die kostenlose Stornofrist ohnehin verstrichen ist, kann man auf jeden Fall noch mit der Entscheidung warten, weil es im besten Fall zu einer finanziellen Entlastung durch offizielle Verhinderungsgründe kommt. Trotzdem kann es hilfreich sein, schon jetzt mit dem/der Vermieter/in des Lagerquartiers Kontakt aufzunehmen, sich zu erkundigen und die Lage zu schildern. Vielleicht können einvernehmliche Lösungen gefunden werden.

Wenn Stornofristen noch nicht verstrichen sind, soll natürlich auch sofort storniert werden. Laut den Corona-Maßnahmen der Diözese Innsbruck dürfen bis zum Beginn des nächsten Schuljahres im Herbst keine pfarrlichen und dekanatlichen Veranstaltungen mit Übernachtung(en) durchgeführt werden (z. B. Jungschar- oder Sommerlager, Jugendfahrten, Hüttenwochenenden etc.). Sehr sinnvoll wäre das Anbieten eines Alternativprogramms für Kinder und Jugendliche in Form von Tagesveranstaltungen oder als Aktiv- und Kreativwoche ohne Übernachtung. Beratung und Informationen dazu gibt es bei der Katholischen Jungschar (innsbruck.jungschar.at) und bei der Katholischen Jugend (www.dibk.at/jugend).

Wir werden uns bemühen in den nächsten Wochen Alternativprogramme zu erstellen und sind in weiterer Folge froh, wenn wir auch Vorschläge von den Pfarren erhalten würden. Einfach unter bildung.jungschar@dibk.at melden.