Sternsingen

Sternsingen 2021: Ein riesiges Dankeschön!


Schon im Vorfeld der Sternsingeraktion war klar: Wenn wir auch heuer den Segen und die Anliegen der Sternsinger/innen zu den Menschen bringen wollen, dann müssen wir mutig verschiedenste Wege gehen. Gemeinsam haben wir die schwierigste Sternsingeraktion aller Zeiten geschafft. Für den großen Einsatz und die Kreativität der Pfarren, den intensiven Austausch aller Beteiligten und die großzügigen Spenden sagen wir DANKE!

 

 

Endergebnis Sternsingeraktion 2021: 13,4 Mio. Euro wurden gespendet

Wir sagen DANKE. 13,4 Millionenmal DANKE an Österreichs Pfarren – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – und unsere Spenderinnen und Spender. Ihr habt gezeigt, wie viel euch die Sternsingeraktion bedeutet und die „Hilfe unter gutem Stern“ gerettet! Auch wenn die Vorzeichen mit Pandemie und Weihnachtslockdown nicht schlechter sein konnten. 

Die Pfarren der Diözese Innsbruck und ihre Tiroler Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen haben das Unmögliche möglich gemacht: Trotz Weihnachts-Lockdown klingelte es exakt 1.168.082,34x - um 36,3 % weniger als im Vorjahr - in den Tiroler Sternsingerkassen. Dank unserer treuen Königinnen und Könige und Spenderinnen und Spender konnte ein – unter diesen Umständen – fantastisches Ergebnis erzielt werden. Dankeschön!

Königliches Dankeschön!

Zum Abschluss dieser besonderen Sternsingeraktion wollen wir euch ein ganz großes DANKESCHÖN aussprechen: Allen Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen in den Pfarren! Ihr habt heuer besondere Geduld, Kreativität, Leidenschaft, Flexibilität und Einsatz gezeigt. Wir haben den Menschen in unserer Diözese Zuversicht fürs neue Jahr geschenkt  und dabei ganz viel Gutes bis über den Tellerrand von Österreich hinaus getan.  Eurem Engagement gebührt ganz großer Respekt - DANKE!  

Das findet übrigens auch Bischof Hermann und grüßt insbesondere die vielen Kinder, die sich auch heuer für den guten Zweck auf den Weg gemacht haben!

PS: Unser Online-Spendenportal auf www.sternsingen.at steht weiterhin offen, für all jene, die die Projekte der Dreikönigsaktion auch jetzt noch unterstützen wollen. Spenden via Erlagschein oder QR Code sind natürlich ebenso möglich.

Notwendiger denn je: Hilfe unter gutem Stern

Wie Österreich hat die Pandemie auch die Partnerländer der Dreikönigsaktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar völlig unvorbereitet getroffen. Kurzfristig angekündigte Lockdowns haben Millionen Existenzen zerstört. So fanden z.B. in Indien tausende Wanderarbeiter/innen keine Arbeitsmöglichkeiten mehr vor und der Heimweg mit öffentlichen Transportmitteln war auch nicht möglich.  Millionen Arbeitende im informellen Sektor verloren ihre Einkommensquelle. Die Angst vor Hunger überschattet vielerorts die Sorge um die Infektion. Unterstützungsprogramme von Seiten der Regierungen sind kaum vorhanden, eine „Kurzarbeitsregelung“ oder „Umsatzentschädigung“ können sich Staatshaushalte im Globalen Süden nicht leisten. Menschen sind auf ihre eigenständige Arbeit angewiesen und brauchen daher mehr denn je finanzielle Hilfe von außen.  

Sternsingen stoppt Kinderarbeit  

Für Millionen von Kindern bedeutet die Pandemie immer noch Homeschooling, was für viele aufgrund fehlender Endgeräte und Zugang zu einem funktionierenden Internet eine unlösbare Aufgabe bleibt.  Es besteht die Gefahr, dass diese Kinder und Jugendlichen nicht mehr ins Regelschulsystem zurückkehren, weil sie inzwischen andere Aufgaben, zum Teil Erwerbsarbeit für die Familie, übernommen haben. Corona macht Erfolge im Kampf gegen Kinderarbeit zunichte. Laut einer ILO/UNICEF-Studie steigt die Zahl arbeitender Kinder erstmals seit 20 Jahren wieder an. Zu Ostern startete die Dreikönigsaktion die Kampagne kinderarbeitstoppen.at. Bis zum 12. Juni – dem internationalen Tag gegen Kinderarbeit - wird eine Vielzahl an Aktionen weltweit durchgeführt, um auf die Ausbeutung im Kontext von Kinderarbeit aufmerksam zu machen. Im Kern steht die Forderung nach einem Lieferkettengesetz, das garantieren soll, dass in Österreich verkaufte Produkte frei von Kinderarbeit sind.   

Sternsingerkassen bleiben geöffnet 

„Gerade in dieser schwierigen Situation ist der durch Corona bedingte Spendenrückgang natürlich sehr bedauerlich.“ meint Teresa Millesi, die Vorsitzende der Dreikönigsaktion, und weiter: „Wir haben bereits im Herbst 2020 gemeinsam mit unseren Projektpartner/innen begonnen, an Einsparungsmöglichkeiten zu arbeiten, damit Gutes in diesem Jahr auch mit Wenigem bewirkt werden kann. Ich persönlich hoffe, dass wir uns aus der eigenen Betroffenheit heraus mehr der Solidarität für andere besinnen. Unsere Online-Sternsingerkassen bleiben natürlich das ganze Jahr unter www.sternsingen.at über geöffnet.“ 

Zahlen und Daten rund ums Sternsingen:

  • Zwei Drittel der Sternsinger/innen sind Mädchen.
  • In 19 Ländern des globalen Südens kommen Sternsingerspenden zum Einsatz.
  • Über 200 Euro ersingt jedes Sternsingerkind bei seinem Einsatz für eine gerechte Welt.
  • Rund 500 Hilfsprojekte können pro Jahr finanziert werden.
  • In nahezu 3.000 österreichischen Pfarren sind Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs.
  • 30.000 Jugendliche und Erwachsene unterstützen die Sternsinger/innen nach Leibeskräften.
  • 85.000 Sternsingerinnen und Sternsinger sind österreichweit unterwegs.
  • Rund 500.000 Sternsinger/innen sind es in ganz Europa.
  • Geschätzte 420.000 km legen die Sternsinger/innen gemeinsam zurück und umrunden damit zehn Mal die Erde.
  • An die 4.000.000 Kinder und Jugendliche haben in Österreich seit 1954 beim Sternsingen die ersten Erfahrungen mit ehrenamtlichem Engagement gesammelt.
  • Seit 1954 konnten die Sternsinger/innen über 450 Millionen Euro ersingen!

Mehr Infos zum österreichweiten Spenden